Theologiestudium an der ITA Bad Liebenzell

[1. Mai 2019] Liebe Spender*innen und Beter*innen,
Ich befinde mich seit dem 10. Januar in der multikulturellsten Stadt der Welt, „Toronto in Kanada“ und darf aus Gottes Gnade vieles lernen. Ich lerne hier sowohl die Sprache als auch die unterschiedlichen Kulturen kennen, die Menschen und auch ganz besonderes von Gottes Gemeinden. Dank unserem Jesus geht es mir hier richtig gut. Ich besuche von Montag bis Donnerstag den Sprachunterricht und donnerstagsnachmittag bin ich in der Vorlesung in dem College „TBS“ (die Vorlesungen sind auf Englisch, daher bekomme ich nicht wirklich viel mit). Freitags habe ich in dem Haus, in dem wir wohnen, Vorlesungen über die verschiedenen Kulturen und wie man mit Menschen aus anderen Regionen und mit anderen Mentalitäten umgeht und ihnen in der Evangelisation begegnet.Mittwoch helfe ich bei Food Bank (eine Lebensmittelausgabe für Bedürftige) mit. Dadurch werden die Beziehungen zu Menschen aufgebaut, die in die Gemeinde eingeladen werden. Dort wird für mit diese Menschen gebetet und viel mehr...
Wir sind verschiedenen Gemeinden zugeteilt und ich bin in der „Bloor Central Salvation Army“ (Heilsarmee). Am Samstagabend findet ein „community meal“ statt, an dem wöchentlich durchschnittlich 70 obdachlose Menschen teilnehmen. Dort dienen wir den Gästen Gottes mit seiner Liebe. Allerdings bekommen Menschen nicht nur etwas Warmes zu essen, sondern auch ein warmes liebevolles Gespräch und Gottes Wort durch Andachten, Bibellektüre und durch Gebete mitgeteilt und am Ende ein Verabschiedungslied. Sonntags feiern wir ganz besonders den Gottesdienst. Die Gottesdienstbesucher sind größtenteils obdachlose Menschen, die Jesus und seine Nähe suchen. Sie genießen es, eine Gemeinschaft mit Gott zu haben, Teil seiner Familie zu sein, ihn zu preisen und ihn anzubeten.
Nun äußere ich mich zu meiner persönlichen Zeit hier in Kanada. Also, ich stehe morgens gegen 6:00 auf und halte zuerst meine Stille Zeit und lasse mich von Gott auftanken, was für mich ein sehr wertvoll prägender Anfang für den Tag ist. Gegen 7:00 frühstücken wir alle zusammen und während des Frühstückes haben wir eine Andacht, die jeden Tag von einem aus unserer Gruppe gehalten wird. Der Weg bis zur Sprachschule dauert jeden Tag eine Stunde hin und eine Stunde zurück. Und dann von 9:00 bis 12:00 bin ich in der Sprachschule und lerne Englisch. Nach der Schule essen wir gemeinsam Mittag und danach starte ich mit Studieren oder auch anderen Sachen wie Joggen, Fahrradfahren, Spazieren. Abends ist die Zeit, in der wir meistens gemeinsam beten, den Alltag bei Gott abladen, Lobpreis und persönlichen Austausch haben. Über die Sprachschule haben wir die Möglichkeit, die Leute zum Bibellesen einzuladen. Freitagabend nehmen wir uns Zeit für diese Leute und reden mit ihnen über Gott. Wir lesen gemeinsam mit ihnen Bibel und bereden die Texte. Da kommen einige und ich finde es faszinierend, wie Gott durch diese Begebenheit die Herzen der Leute öffnet.
Am Anfang der Kanadazeit fiel es mir echt unglaublich schwer, hier zu sein, wieder von Null anzufangen eine Sprache zu lernen, nochmal mich umzustellen, weshalb ich nur Kopfschmerzen und Frustration hatte. Ich habe mich immer mit Gott gut verstanden und er hat mir immer reichlich von seiner Kraft gegeben und mich mit seiner Gegenwart und Kraft motiviert. NICHTS IST AUßERHALB SEINER MACHT! Die Zeit, die ich hier am meisten liebe, ist das Bibellesen.

Gebetsanliegen
> Dankbarkeit gegenüber seiner Gnade, dass ich die Möglichkeit habe, Englisch zu lernen.
> Dankbarkeit für seine Gaben hier; ein warmes Haus, so viel Essen.
> Dankbarkeit, dass ich euch/dich als meine Familie habe.
> Dankbar für das ita-Team und dass sie sich so gut um uns (besonders um mich) kümmern.
> Betet für mehr Bewerber für dieses Jahr bei der ita.
> Betet, dass mehrere Leute sich zum Bibellesen einladen lassen und es annehmen können.

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[23. Dezember 2018] Liebe Freunde, Spender und Beter, pdfhier (click here) kommt ein herzlicher Weihnachtsgruß aus Bad Liebenzell von eurem Omid
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[6. November 2018] „Omid on mission“ – der erste Freundesbrief von Omid ist online. Wer wissen möchte, wie es Omid in Schwaben geht, kann ihn pdfhier (click here) herunter laden.


[26. August 2018] Omid Bashang begann am 3. September sein Theologiestudium an der Interkulturellen Theologischen Akademie in Bad Liebenzell. Pfarrer Jens Buschbeck, Gemeindereferent Frank Krämer und KGV-Vorsitzender Andreas Körnich segneten ihn im Gottesdienst am 26. August und gaben ihm den Text aus Josua 1,9 mit auf den Weg: „Sei mutig und entschlossen! Lass dich nicht einschüchtern, und hab keine Angst! Denn ich, der Herr, dein Gott, bin bei dir, wohin du auch gehst.“

Wir wünschen ihm für seinen neuen Lebensabschnitt Gottes reichen Segen!

Bilder: © Christoph Brunner. 2018

 

Tags: gottesdienst | glauben/wachsen | arbeit mit geflüchteten


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