Montag, 20. April, 19:00 | GZL
Detektive in der Bahnhofsvorstadt

Lieben Sie die Geschichten von Arthur Conan Doyle und Agatha Christi?
Wären Sie gern Hercule Poirot, Miss Marple oder Sherlock Holmes?
Würde es wenigstens zu Dr. Watson reichen?
Dann sind Sie in einer neuen Gruppe in unserer Luthergemeinde absolut richtig: bei den „Detektiven in der Bahnhofsvorstadt“!
Keine Angst, wir klären keine Kriminalfälle auf – oder vielleicht doch? – Mal sehen!
Unser Antrieb ist jedoch ein anderer. Als „Gemeinde in der Bahnhofsvorstadt“ würden wir schon gern mehr über das Viertel herausfinden, in dem unsere Gemeinde lebt, immerhin spielt es in der Entwicklung unserer Stadt und deren politischem, wirtschaftlichem und kirchlichem Leben eine bedeutende Rolle.
Wir wollen Geschichten sammeln, die Menschen erlebt haben, wir wollen herausfinden was es denn mit dem Bau der Lutherkirche und deren Einweihung am 29. Januar vor 120 Jahren auf sich hatte. Uns interessiert, welche Rolle der Bahnhof für die Stadt spielte, warum die Spiegelstraße nach Spiegeln heißt, warum ein Kohlenkeller Bedeutung für die Jugendarbeit bekam und wieso die Lukaswerkstatt der Diakonie ihre Wurzeln im Lutherheim hat.
Warum der neue REWE einmal ein Krankenhaus war, wieso es in den 1960/70er Jahren eine „Lutherbande“ gab und warum ein junger Mann einst auf dem Dachfirst der Lutherkirche balancierte, welches die skurrilsten Berufe waren, die um 1900 unter den mehr als 13.000(!) Bahnhofsvorstädtern ausgeübt wurden werden wir dabei genauso beleuchten wie die Frage, warum der Maler unseres Altarbildes tagelang weinend und wehklagend vor dem fertigen Bild stand.
Das und noch viel mehr wollen wir als Detektive gemeinsam herausfinden und die Archive öffnen, Bilder sichten, alte Zeitungen und Bildbände wälzen, Zeitzeugen befragen und dabei so manche Kaffeetasse leeren.
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