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Hier finden Sie alle Informationen über das „Leben“ und die Organisationstruktur der Luthergemeinde Zwickau, sowie Fakten über die Geschichte der Gemeinde. Außerdem stellen wir Ihnen hier unsere Gebäude vor.

… mit Vorfreude wird jeder Gottesdienst vorbereitet – denn er ist das Zentrum jeder christlichen Gemeinde – so auch der unseren.
Er ist Mitte unseres Gemeindelebens, Treffpunkt der einzelnen Teams, Kreise und an Projekten beteiligten Mitarbeiter sowie Platz geistlicher Zurüstung. Unser Gottesdienst ist Feier der ganzen Gemeinde. In ihm kommen die Vielfalt der Gaben und Begabungen der Menschen genauso zum Ausdruck wie die verschiedenen Lebensumfelder, die sie prägen.
Hier finden Sie alle Informationen über das „Leben“ und die Organisationstruktur der Luthergemeinde Zwickau, sowie Fakten über die Geschichte der Gemeinde. Außerdem stellen wir Ihnen hier unsere Gebäude vor.

Montag, 8. Juni, 19:00 | GZL

So ziemlich alle vier Wochen treffen sich derzeit die Sherlocks, Miss Marples und Hercule Poirots der Bahnhofsvorstadt, um den Geheimnissen, (fast) vergessenen Geschichten ihrer Bewohner und den baulichen Veränderungen unseres Stadtviertels in den letzten 200 Jahren auf die Spur zu kommen. Überrascht vom großen Zuspruch und der immensen Bereitschaft zur Mitarbeit konnten wir zu Beginn nur ahnen, welche Fülle von Daten, Fakten, Bildern und Geschichten wir dabei ausgraben würden, doch mittlerweile ergibt sich ein „Bild“, das von sechs Arbeitsgruppen „gemalt“ werden wird.
So beschäftigt sich eine Arbeitsgruppe mit der Vorbereitung einer temporären oder dauerhaften Ausstellung in der Kirche oder im Lutherheim.
Eine weitere Gruppe bereitet die Ausstellungseröffnung vor, in der es eine Modenschau, Musik aus zwei Jahrhunderten und als kulinarisches Highlight ein „Kaffeetrinken wie zu Omas Zeiten“ geben soll.
Zum Viertel gehört natürlich auch die Industrie – und Handwerksgeschichte in ihrer ganzen, heute kaum noch vorstellbaren, Fülle vom Schmied über die Schokolaterie, den Bergbau bis hin zu Spiegelfabrik, die – genau! – der Spiegelstraße ihren Namen gab und der sich die dritte Arbeitsgruppe widmet.
Ein schwieriges Stück Geschichte bearbeitet Gruppe vier – die des jüdischen Lebens in der Bahnhofsvorstadt in dessen Mittelpunkt eine der beiden Synagogen der Stadt in der Bahnhofstraße stand.
Gruppe fünf beschäftigt sich mit der Geschichte der 1893 gegründeten Lutherkirchgemeinde, der „Inneren Mission“, dem Vorgänger der heutigen Diakonie, die ihren Ursprung ebenfalls in der Bahnhofsvorstadt hat, der heutigen Lukaswerkstatt für behinderte Menschen, die im Lutherheim begann und nicht zuletzt auch der Rolle der Gemeinde in den beiden Diktaturen des 20. Jahrhunderts.
Gruppe sechs erforscht die Verkehrsgeschichte im Viertel mit zwei Bahnhöfen, verschiedenen Straßenbahnlinien und immer wieder geänderten Straßenführungen.
Nicht nur die Fülle der Themen, auch die bunte Zusammensetzung der „SoKo“ macht deutlich: Es ist noch Platz für weitere Hobbydetektive!
Sie sind herzlich eingeladen!
Lieben Sie die Geschichten von Arthur Conan Doyle und Agatha Christi?
Wären Sie gern Hercule Poirot, Miss Marple oder Sherlock Holmes?
Würde es wenigstens zu Dr. Watson reichen?
Dann sind Sie in einer neuen Gruppe in unserer Luthergemeinde absolut richtig: bei den „Detektiven in der Bahnhofsvorstadt“!
Keine Angst, wir klären keine Kriminalfälle auf – oder vielleicht doch? – Mal sehen!
Unser Antrieb ist jedoch ein anderer. Als „Gemeinde in der Bahnhofsvorstadt“ würden wir schon gern mehr über das Viertel herausfinden, in dem unsere Gemeinde lebt, immerhin spielt es in der Entwicklung unserer Stadt und deren politischem, wirtschaftlichem und kirchlichem Leben eine bedeutende Rolle.
Wir wollen Geschichten sammeln, die Menschen erlebt haben, wir wollen herausfinden was es denn mit dem Bau der Lutherkirche und deren Einweihung am 29. Januar vor 120 Jahren auf sich hatte. Uns interessiert, welche Rolle der Bahnhof für die Stadt spielte, warum die Spiegelstraße nach Spiegeln heißt, warum ein Kohlenkeller Bedeutung für die Jugendarbeit bekam und wieso die Lukaswerkstatt der Diakonie ihre Wurzeln im Lutherheim hat.
Warum der neue REWE einmal ein Krankenhaus war, wieso es in den 1960/70er Jahren eine „Lutherbande“ gab und warum ein junger Mann einst auf dem Dachfirst der Lutherkirche balancierte, welches die skurrilsten Berufe waren, die um 1900 unter den mehr als 13.000(!) Bahnhofsvorstädtern ausgeübt wurden werden wir dabei genauso beleuchten wie die Frage, warum der Maler unseres Altarbildes tagelang weinend und wehklagend vor dem fertigen Bild stand.
Das und noch viel mehr wollen wir als Detektive gemeinsam herausfinden und die Archive öffnen, Bilder sichten, alte Zeitungen und Bildbände wälzen, Zeitzeugen befragen und dabei so manche Kaffeetasse leeren.
Mehr Infos bekommen Sie von
Frank Krämer
Lukas Schöps
Julia Markstein
Susan Merkel
Julia Schaefer
Johannes Hofmann
Carolin Bücholdt
Do: 14:00 – 17:00
weitere: nach Vereinbarung
Ev.-Luth. Versöhnungskirchgemeinde Zwickau – Planitz – Oberes Pleißental
Schloßparkstraße 50 | 08064 Zwickau
Standort: Luthergemeinde Zwickau
Bahnhofstraße 22 | 08056 Zwickau
IBAN DE94 8705 5000 2242 0012 67
BIC WELADED1ZWI
Sparkasse Zwickau